Gesine Meißner

Stark vor Ort
für Sie
In Europa

MdEP

Strategie gegen Alkoholmissbrauch (Aussprache)

Straßburg |

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Es ist mit Sicherheit gut, dass wir uns damit beschäftigen, weil Alkohol de facto das Leben vieler Menschen zerstören kann – das ist vollkommen richtig –, weil er auch zum Tode führen kann und weil es eine Gefahr für uns ist, wenn wir zu viel davon trinken – vollkommen richtig. Aber es ist erstens die Frage, ob wir da wirklich europaweit eine Strategie brauchen, die durch Etikettierung versucht, die Menschen darauf hinzuweisen, dass sie etwas nicht kaufen sollen.

Alkohol kann in Maßen sogar gesund sein. Paracelsus hat gesagt, die Dosis macht das Gift. Ein kleines Glas Rotwein hat zwar mehr Alkohol als ein Glas Cola, ist aber, so sagen die Ärzte, wenn man nur wenig davon trinkt, wesentlich besser für die Gesundheit als Cola. Ein Glas Sekt kann eben bei jemandem, der niedrigen Blutdruck hat, auch positiv sein. Ich denke mal, ganz wichtig ist zu sagen, positiv für den Erwachsenen, nicht für Kinder und nicht für Schwangere.

Darum, bevor man etikettiert – verpflichtend gegen Schwangere zum Beispiel –, bevor man auf den Wein etwas macht, was man häufig schon freiwillig gemacht hat, sollte man wirklich aufklären. Alle Schwangeren sollten wissen, was das in ihrem Leib ausrichten kann an ihrem ungeborenen Kind, wenn sie Alkohol trinken. Aufklären müssen wir, nicht unbedingt verbieten oder Etiketten kleben.

Die Debatte zur neuen Richtlinie finden sie hier.

Besuchen Sie mich auch auf diesen Kanälen:

Meine Arbeit im
Europäischen Parlament

Verkehr,
Fremden-
verkehr

Infos + News

Umwelt,
Gesundheit
Lebensmittel-
sicherheit

Infos + News

Landwirt-
schaft
ländliche
Entwicklung

Infos + News

Fischerei

Infos + News

Meerespolitik

Infos + News

Industrie & Forschung

Infos + News

Frauenpolitik

Infos + News