Gesine Meißner

Stark vor Ort
für Sie
In Europa

MdEP

Impfskepsis und Rückgang der Durchimpfungsraten in Europa (Aussprache)

Straßburg |

Frau Präsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben ganz viel medizinischen Fortschritt erreicht. Die Menschheit ist heute vielleicht gesünder als früher, wenn man mal von irgendwelchen Allergien absieht.

Und da hat man das Gefühl, manche denken, wir sind jetzt immun gegen Krankheiten. Das sind wir aber halt überhaupt nicht. Wir müssen auch überlegen, dass vieles von unserem guten Gesundheitsstatus heute darauf zurückzuführen ist, dass wir Krankheiten kennen, dass wir Gegenwirkungen kennen und dass wir auch eben durch Impfungen Krankheiten quasi ausgerottet haben – es ist schon gesagt worden.

Aber die können halt wieder kommen. Das ist ganz wichtig, man darf es nicht vergessen. Es geht hier in keinster Weise darum, irgendwie der Pharmaindustrie zu Gefallen zu sein, lieber Kollege Gericke, das ist es nämlich nicht. Es geht darum, die Menschen zu informieren und ihnen Ängste vor eventuellen Nebenwirkungen zu nehmen. Ich glaube, wenn alle Eltern wissen, was einem Kind eventuell bevorstehen kann, wenn es wirklich krank wird, und was es bedeutet zu impfen, dann werden die meisten Eltern sich für das Impfen entscheiden.

Sie haben auch schon gesagt: Das ist Aufgabe der Mitgliedstaaten – vollkommen richtig. Denen wollen wir auch gar nicht ins Handwerk pfuschen. Aber es gibt so viele Dinge, wo es tatsächlich wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass Impfung Leben retten kann, und das ist nun mal Fakt. Das heißt ja nicht, dass wir eine Zwangsimpfung erreichen wollen. In manchen Bereichen ist es notwendig, bei manchen Krankheiten. Bei vielen anderen geht es darum, zu informieren und dann – wie schon gesagt – die Mitgliedstaaten gemeinsam einen Austausch vornehmen zu lassen über Aktionen, auch zum Beispiel gemeinsame Impfstoffe für den Fall einer Seuche, die auch nicht ausgeschlossen ist – Vogelpest oder so etwas –, damit man gewappnet ist, und dann auch zu überlegen: Wir sind jetzt interkontinental, weltweit so weit verbunden. Wir können nicht die ganze Welt regeln, aber in Europa können wir versuchen, einen Anfang zu machen und wirklich zu sehen, dass wir nicht durch Zwang, sondern durch Information die Menschen dazu bringen, tatsächlich gerade für ihre Kinder das Beste zu tun, um später ein gesundes Leben führen zu können.

Ich habe auch Mails bekommen von Leuten, die impfskeptisch sind und die mir gesagt haben: Sie wollen uns jetzt zwingen. Das wollen wir überhaupt nicht. Wir wollen nicht zwingen, wir wollen aufklären. Noch einmal: informieren, transparent. Wir wollen auch Vertrauen schaffen dafür, dass die Ärzte eben auch gut informieren. Und dann wollen wir den Menschen die Wahl lassen, das zu nehmen, was für ihre Familie am besten ist.

Das Video finden sie hier

Besuchen Sie mich auch auf diesen Kanälen:

Meine Arbeit im
Europäischen Parlament

Verkehr,
Fremden-
verkehr

Infos + News

Umwelt,
Gesundheit
Lebensmittel-
sicherheit

Infos + News

Landwirt-
schaft
ländliche
Entwicklung

Infos + News

Fischerei

Infos + News

Meerespolitik

Infos + News

Industrie & Forschung

Infos + News

Frauenpolitik

Infos + News

Portrait

Auf einen Blick

Kontakt

+32 2 28 45578      +32 2 28 49578
info@gesine-meissner.de

Als niedersächsische Abgeordnete des Europäischen Parlaments vertrete ich die Interessen Niedersachsens, Bremens, Hamburgs, Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs in Europa. Ich freue mich über Ihr Interesse an meiner politischen Arbeit. Bei Fragen und Anregungen zögern Sie nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen.    Ihre Gesine Meißner