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MdEP

Fischereiabkommen mit Madagaskar

Brüssel |

Herr Präsident, Kollegen und Kollegen, sehr geehrter Kommissar Vella! Ich ergreife das Wort, weil vorhin gesagt wurde, Fischereiabkommen sind Kolonialismus und Ausbeutung. Das waren sie mal, das sind sie nicht mehr. Das finde ich ganz wichtig zu betonen.

Es ist tatsächlich so: Seit es eine Fischereiflotte gibt mit modernen Schiffen, mit Tiefgefriereinrichtungen an Bord, ist Fischerei global. Es wird global gefischt, von der EU, von asiatischen Staaten, von vielen. Eine Zeit lang war das wirklich Ausbeutung. Es war so, dass die modernen Schiffe in armen Ländern die Küsten leergefischt haben, und der Sektor vor Ort hatte keine Chance, auf die Beine zu kommen. Das ist zum Glück jetzt anders.

In den letzten Jahren hat die EU sehr gute Arbeit geleistet, auch hierbei, auch wenn nicht alles perfekt ist. Jetzt wird tatsächlich eben nur das gefischt von der EU, was die Länder vor Ort nicht selber fischen können. Das Geld, das die Länder als Entschädigung von der EU bekommen, wird genutzt, um den Sektor aufzubauen. Das ist auch sehr gut für die Lage vor Ort. Und letztlich ist das auch so, dass für die EU nachhaltige Fischerei eine Bedingung ist für diese partnerschaftlichen Abkommen. Eine absolute Win-Win-Situation für beide Seiten und auch für die Fischereivorkommen weltweit. Darum finde ich es sehr gut, dass wir das haben.

Die Debatte finden sie hier.

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