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Annullierung Tausender Flüge durch Ryanair und Durchsetzung der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 über Fluggastrechte (Aussprache)

Straßburg |

Herr Präsident, Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ryanair hat angekündigt, 98 % der Passagiere, die im September und Oktober von Streichungen betroffen waren, hätten ihr Geld zurückbekommen oder eine Umbuchung erhalten. Wenn man nicht über Fluggastrechte informiert wäre, hätte man den Eindruck: „Mensch, das ist ja super, was die gemacht haben!“

Das Problem ist aber, dass sie ihre Passagiere nicht über alle Optionen, die dort bestehen, aufgeklärt haben. Es geht bei gestrichenen Flügen nämlich nicht nur darum, eventuell Geld zurückzubekommen, sondern auch um eine Entschädigung – Herr Kollege Koch hat es schon gesagt – von 250, 400 oder 600 Euro, je nach Strecke. Und man ist als Fluggesellschaft eben auch verpflichtet, auch eine Umbuchung bei teureren Airlines anzubieten.

Ich finde es sehr gut, dass die Luftfahrtbehörde in Irland gerade letzte Woche Ryanair wirklich praktisch dazu gezwungen hat, die Passagiere nachträglich über ihre Rechte aufzuklären.

Der Punkt ist der: Wenn so gehandelt wird, ist es kein Wunder, dass eben tatsächlich viele sagen: Die Fluggastrechte müssen verschärft werden. Es wurde schon von meinem Kollegen van Miltenburg gesagt: Wir haben ja bessere Fluggastrechte, die aber leider im Rat blockiert werden. Wir brauchen das dringend, denn es muss ja so sein, dass man eben als Fluggast auch seine Rechte bekommt und sich auf die Airlines verlassen kann.

Das gesamte Video finden sie hier.

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