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Anerkennung von Berufsqualifikationen in der Binnenschifffahrt (Aussprache) (2)

Straßburg |

Herr Präsident! Wir haben es schon gemerkt: Wir haben hier im Raum natürlich viele Verfechter der Binnenschifffahrt. Ich möchte das nochmal aufgreifen, was Gabriele Preuß sagte: Wir brauchen mehr Nutzung der Wasserwege. Die meisten Leute denken nicht daran.

Wir alle, die wir daran gearbeitet haben, wissen, wie wichtig Binnenschifffahrt ist. Es gibt nicht in allen Ländern Flüsse, die schiffbar sind. Das ist es. Aber gerade hier im Norden – Niederlande, Deutschland und natürlich auch Frankreich und Rumänien – haben viele Binnenwasserstraßen, und die müssen wir mehr nutzen, weil es tatsächlich die Straßen entlastet und auch enorm umweltfreundlich ist.

Gut ist also, dass wir jetzt mehr Mobilität dabei schaffen wollen – das wollen wir ja alle –, und wir werden natürlich auch für Digitalisierung und andere Verbesserungen – Umweltfreundlichkeit usw. – sorgen.

Ich möchte nochmal etwas zu dem Kompromiss sagen, der angesprochen wurde. Es ist tatsächlich schön gewesen, dass wir mit Bericht- und den Schattenberichterstattern die Niederlande, Rumänien und auch Finnland vertreten hatten – ganz unterschiedliche Länder. Malta, das gar kein Fluss hat, musste das Ganze für den Rat verhandeln. Das hat wirklich dazu geführt, dass wir ausbaldowert haben, wie man ein Gesetz so machen kann, dass eben ein EU-weiter – ich sage jetzt mal: Führerschein für Binnenschifffahrt, so heißt es natürlich nicht –unterschiedlicher Art und Weise überall anerkannt werden muss, sofern man überhaupt einen Fluss hat, aber dass man nicht das ganze Gesetz umsetzen muss, wie zum Beispiel in Finnland, wo es ja doch einen großen Aufwand macht, das in nationale Gesetzgebung zu gießen.

Ich glaube, wir haben da wirklich einen guten Kompromiss gefunden – darüber freue ich mich sehr darüber. Das war aber ein sehr zähes Ringen. Wir waren zwischendurch nicht sicher, ob wir es hinkriegen. Es hat aber geklappt. Darum noch einmal vielen Dank an alle.

Noch etwas: Wir haben auch mit hineingeschrieben – das war vorher nicht so –, dass es in alle Sprachen übersetzt werden muss. Dafür hat vor allen Dingen Claudia Țapardel sehr stark gesorgt. Natürlich ist das wichtig. Wenn man Arbeitnehmermobilität haben möchte, müssen alle verstehen, worum es geht.

Die Kommission hat jetzt zwei Jahre Zeit, noch konkrete Vorschläge für Zeugnisse und so was zu machen. Die Mitgliedstaaten haben vier Jahre Zeit, um es umzusetzen. Dann werden wir wohl in der Binnenschifffahrt ein großes Stück vorangekommen sein. Vielen Dank und natürlich morgen bitte zustimmen!

Das gesamte Video finden sie hier | (Rede ab: 18:38:32)

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