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Vorschlagsprocedere für die Kommission benachteiligt Frauen

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Demeshko Alexandr/Shutterstock.com

Brüssel |

Gesine Meißner, Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen: "Die bisherigen Vorschläge der EU-Mitgliedstaaten für die europäische Kommission sehen viel zu wenig Frauen vor", kritisiert die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen und FDP-Bundesvorstandsmitglied Gesine Meißner (MdEP). "Das Procedere sollte dahingehend geändert werden, dass jedes Land mehrere Benennungen vornehmen kann, darunter mindestens eine Frau.

Beim bisherigen Vorgehen kommt es immer wieder dazu, dass die Staaten, die als erste einen Vorschlag machen, ausschließlich männliche Kandidaten benennen. Da das Europaparlament zu Recht immer darauf dringen wird, dass die Kommission zumindest zu einem Drittel aus Frauen besteht, müssen alle späten Vorschläge weibliche Kandidaten vorsehen, ungeachtet der Qualifikation für die zu besetzenden Ressorts. Das schränkt nicht nur das Vorschlagsrecht einzelner Staaten ein, sondern ist auch nicht im Interesse der vielen qualifizierten Politikerinnen".

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