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Tiefseefischerei: Eine große Chance vertan

Tiefseefischerei: Eine große Chance vertan
Sergey Novikov/Shutterstock.com

Straßburg |

Die heute erfolgte knappe Zustimmung des Europäischen Parlaments zur Tiefseefischerei im Nordostatlantik kritisiert Gesine MEIßNER, die fischereipolitische Sprecherin der FDP-Delegation im EP: "Noch bevor wir sie entdecken und erforschen können, vernichten wir die Biodiversität der Tiefsee im großen Stil. Die Bilder von gerodeten Regenwäldern gehen regelmäßig um die Welt und werden heftig diskutiert; im Dunkeln der Tiefsee spielt sich Ähnliches ab und wird weitgehend ignoriert. Entlang des kompletten Kontinentalrandes, von Norwegen bis Mauretanien, werden derzeit einzigartige Kaltwasserkorallenriffe zerstört."
Meißner weiter: "Das Europäische Parlament hatte heute die einmalige Chance, diesem ökologischen Raubbau endgültig ein Ende zu setzen. Sie wurde denkbar knapp vertan.

Ein endgültiges Verbot der Fischerei mit den besonders schädigenden Grundschleppnetzen konnte mit 326 zu 342 Stimmen aber nicht durchgesetzt werden, obwohl davon nur elf Schiffe betroffen wären. Zwar sind die heute verabschiedeten Regelungen besser als bestehende und schließen einige Lücken. Aber wir haben es heute nicht geschafft, die Ziele der Fischereireform umzusetzen. Stattdessen wird einem hochdefizitären Sektor noch eine Gnadenfrist gewährt, um noch größere Zerstörung anzurichten."

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