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Schiffen in Seenot wird in Zukunft schneller geholfen

Schiffen in Seenot wird in Zukunft schneller geholfen
iStock/Bigandt Photography

Brüssel |

Die verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Delegation im Europäischen Parlament und Vorsitzende der interfraktionellen Arbeitsgruppe Ses, Rivers, Islands and Coastal Areas (Searica) begrüßt die heute auf einer Veranstaltung der Arbeitsgruppe erstmals vorgestellten neuen Regeln für Nothäfen:

„Drei Jahre ist es her, dass die brennende MSC Flaminia endlich im JadeWeserPort in Wilhelmshaven anlegen konnte. Kein anderer Hafen hatte sich zuvor bereit erklärt das Schiff in Seenot aufzunehmen. Gerade der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments hat damals auf die Kommission Druck ausgeübt, aktiv zu werden und die Koordination unter den Mitgliedstaaten zu verbessern, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt. Die heute vorgestellten Regeln für Nothäfen verbessern die Koordination und Kommunikation unter den Mitgliedstaaten erheblich.“

Die Kommissarin für Verkehr, Violeta Bulc, hob vor allem die enge Kooperation bei der Ausarbeitung der neuen Regeln hervor: "It is a good example of proactive implementation of EU legislation, building on best practices and sharing experience, which is fully in line with President Juncker's strategic approach to Better Regulation"

Sowohl die Mitgliedstaaten als auch die wichtigen europäischen und internationalen Institutionen und Organisationen wie die International Salvage Union, die International Chamber of Shipping, die European Community Shipowners‘ Association, European Sea Ports Organisation und die Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMS) waren an der Ausarbeitung der Regeln für Nothäfen beteiligt. Sie sehen vor allem eine Vereinfachung der Kommunikationswege und häufigere Abstimmung zwischen den Mitgliedstaaten vor. Getestet wurden sie erstmals bei einer Übung im vergangenen September bei einer Übung auf Malta.

„Dass alle relevanten Institutionen und Organisationen, wie das deutsche Havariekommando, in die Ausarbeitung der Regeln eingebunden waren, wird sicherstellen, dass es keine großen Probleme bei der Umsetzung diese praktischen Leitfadens geben wird und Schiffen in Seenot in Zukunft schneller geholfen werden kann“, so Meißner.

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