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Parlament verteidigt die nachhaltige Fischerei in der Ostsee

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iStock/withgod

Brüssel |

"Die Abstimmung heute war ein ganz klares Zeichen, dass wir von unserer Linie nicht abweichen. Wir haben in der Fischereireform eine nachhaltigere Bewirtschaftung der Bestände beschlossen und das haben wir heute bestätigt. Für Dorsch, Hering und Sprotte gibt es nun einen Bewirtschaftungsplan, der jährliche Höchstfangmengen vorsieht und damit die Bestände dauerhaft sichert", begrüßt die fischereipolitische Sprecherin der FDP-Fraktion das heutige Abstimmungsergebnis.

In dem Bericht zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die Bestände von Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee wird gefordert, dass die Bestände bis spätestens 2020 den von Experten aktuell ermittelten höchstmöglichen Dauerertrag erreicht haben sollen. Das Parlament ist damit ambitionierter als die Kommission, deren Vorschläge auf veralteten Daten basierten.

"Dieser Mehrjahresplan hat deutlich gezeigt, dass die Kommission ihre Hausaufgaben besser machen muss. Die wissenschaftlichen Daten, auf denen der Vorschlag basierte, waren schlampig erhoben und veraltet. So können wir keine nachhaltige Fischerei fördern. Bereits der Vorschlag zum Verbot der Treibnetze war überhastet und es fehlte an verlässlichen Daten. Die Kommission muss aufpassen, mit solchen Vorschlägen nicht die ganze Fischereireform zu gefährden", kritisiert Gesine Meißner den Kommissionsvorschlag.

Der beschlossene Text ist noch nicht rechtsgültig, da zuvor eine Einigung mit dem Rat erzielt werden muss.

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