Gesine Meißner

Stark vor Ort
für Sie
In Europa

MdEP

Herkunftskennzeichnung bringt nichts, nur konsequente Kontrollen verhindern Lebensmittelskandale

Herkunftskennzeichnung bringt nichts, nur konsequente Kontrollen verhindern Lebensmittelskandale
Mikedray/Shutterstock.com

Brüssel |

Für Fleisch in verarbeiteten Lebensmitteln soll es eine Pflicht zur Herkunftskennzeichnung geben und die Kommission soll einen entsprechenden Vorschlag vorlegen. Diese Forderung hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute verabschiedet.

„Reine Symbolpolitik“, sagt Gesine Meißner, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament: „Der Verbraucher hat nichts davon, wenn er weiß, dass das Fleisch in der Tiefkühl-Lasagne aus Frankreich oder Österreich kommt. Es gibt in der EU hohe Standards für die Lebensmittelproduktion, die überall gelten. Diese müssen konsequent durchgesetzt werden um Lebensmittelskandalen vorzubeugen.“

Die Kommission war in einer Folgenabschätzung zu dem Schluss gekommen, dass die verpflichtende Herkunftskennzeichnung nicht das optimale Mittel sei, um Betrug zu verhindern.

„Die Kennzeichnungspflicht macht die Produktion dagegen unnötig teurer. Die Folgenabschätzung der Kommission hat gezeigt, dass Verbraucher nicht bereit sind, eine solche Verteuerung in Kauf zu nehmen.“

Der Entschließungsantrag wird voraussichtlich im Februar 2015 im Plenum des Europäischen Parlaments abgestimmt. Wird dieser angenommen, liegt es an der Kommission, entsprechende Gesetzesvorschläge zu prüfen.

Besuchen Sie mich auch auf diesen Kanälen:

Meine Arbeit im
Europäischen Parlament

Verkehr,
Fremden-
verkehr

Infos + News

Umwelt,
Gesundheit
Lebensmittel-
sicherheit

Infos + News

Landwirt-
schaft
ländliche
Entwicklung

Infos + News

Fischerei

Infos + News

Meerespolitik

Infos + News

Industrie & Forschung

Infos + News

Frauenpolitik

Infos + News