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Glyphosat: Votum gegen anerkannte Wissenschaft

Glyphosat: Votum gegen anerkannte Wissenschaft
Daniel Bohl

Brüssel |

Das Europäische Parlament hat heute gegen die von der Europäischen Kommission beschlossene Zulassung des Wirkstoffs Glyphosat für weitere 15 Jahre Einspruch eingelegt.

Gesine Meißner, umwelt- und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament kritisiert die Entscheidung:

„Das Ergebnis der Abstimmung heute ist bedauerlich. Die Debatte um den Wirkstoff Glyphosat ist leider eher auf der Basis von Emotionen und Panikmache statt wissenschaftlicher Informationen geführt worden. Das Gutachten der europäischen Agentur für Lebensmittelsicherheit sowie die vom Bundesinstitut für Risikobewertung vorgelegten Bewertungen sind eindeutig. Diese sollten die Grundlage für politische Entscheidungen sein.

Es gibt im Pflanzenschutzrecht bereits strenge Auflagen, die konsequent angewendet werden müssen. Bedenklich finde ich, dass die Mehrheit des Parlaments sich über die Gutachten anerkannter wissenschaftlicher Institutionen hinwegsetzt“, so Meißner weiter.

Die existierende Zulassung zum Inverkehrbringen des Wirkstoffs läuft zum Ende des Monats Juni 2016 aus. Die Kommission hatte beschlossen, diese Genehmigung um weitere 15 Jahre zu verlängern.  Mit der Annahme der Resolution hat das Parlament die Kommission aufgefordert, eine Genehmigung für Glyphosat für nur sieben Jahre und unter bestimmten Auflagen zu erteilen.

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