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Forststrategie: Keine verpflichtenden Pläne für Waldbewirtschaftung

Forststrategie: Keine verpflichtenden Pläne für Waldbewirtschaftung
Shaun Jeffers/Shutterstock.com

Brüssel |

Zur heutigen Debatte über die EU-Forststrategie erklärt Gesine Meißner, umweltpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament: „Die Kommission darf Waldbesitzern keine Bewirtschaftungspläne vorschreiben. Das schafft nur mehr Bürokratie und keine erfolgreiche Forstwirtschaft.“ 

Der Umweltausschuss debattiert heute am späteren Nachmittag eine Stellungnahme zu einem Initiativbericht des Landwirtschaftsausschusses. Kern der Debatte ist die Frage, ob die Kommission aufbauend auf der Forststrategie auch gesetzlich in die nationale Waldbewirtschaftung eingreifen soll. Die Kommission kündigt in der Strategie eine rechtlich verbindliche Vereinbarung auf europäischer Ebene an.

„Deutschland ist Holzland Nummer eins in Europa, EU-Regeln für die Waldbewirtschaftung betreffen uns unmittelbar. Die nationalen Regelungen zur nachhaltigen Nutzung des Waldes in Deutschland sind anspruchsvoll und reichen aus, gerade auch hinsichtlich des Klimaschutzes. Forstbewirtschaftungspläne sind ein wichtiges Instrument, müssen aber freiwillig bleiben“, so Meißner weiter.

Die Stellungnahme wird am 24. Februar im Umweltausschuss  des Europäischen Parlaments abgestimmt. Im federführenden Landwirtschaftsausschuss ist die Abstimmung für den 23. März vorgesehen. Der Initiativbericht wird voraussichtlich im April vom Plenum des Parlaments verabschiedet.

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