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Fangeverbot zum Schutz des Aals nicht zielführend

Fangeverbot zum Schutz des Aals nicht zielführend
Junrong/Shutterstock.com

Brüssel |

"Es besteht kein Zweifel daran, dass der Europäische Aal in seiner Existenz bedroht ist. Die Bestände sind seit 1980 um fast 99 Prozent zurückgegangen. Damit wir auch in Zukunft noch eine jahrhundertealte Spezialität wie Räucheraal genießen können, müssen wir also jetzt handeln", fordert Gesine MEIßNER, die fischereipolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament.

"Die grüne Berichterstatterin hatte ursprünglich ein generelles Fangverbot für den Europäischen Aal gefordert. Das konnte bereits im Ausschuss abgewandt werden - und wurde heute noch einmal im Plenum bestätigt. Wir dürfen nicht in Aktionismus verfallen und die komplexe Realität ausblenden. Ein Wanderfisch wie der Aal ist einer Vielzahl von Umwelteinflüssen ausgesetzt. So wichtig wie die Fischerei sind die vielen blockierten Wanderwege, gerade auch durch Wasserkraftwerke. Stattdessen leisten gerade die deutschen Binnenfischer einen wichtigen Beitrag zur Bestandserhaltung des Aals, indem sie einen Großteil der gefangenen Jungtiere zu einem späteren Zeitpunkt wieder freilassen", betont Meißner.

"Das Hauptproblem ist die massenhafte Abfischung der jungen Aale in Südeuropa. Von dort werden sie illegal nach Asien verkauft, wo sie als Spezialität gelten. Dahinter steht ein Millionengeschäft, obwohl es bereits ein Exportverbot gibt. Aber das wird in einigen Mitgliedstaaten nicht ausreichend überwacht. Hier muss die Kommission dringend aktiv werden", fordert Meißner.

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