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Ende des Bürokratiewahnsinns für Schiffe an EU-Häfen

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iStock/donvictorio

Brüssel |

Gesine Meißner, verkehrspolitische Sprecherin sowie Vorsitzende der FDP im Europaparlament, begrüßt die heutige Annahme der Verordnung zur Einrichtung eines Single-Window-Umfelds für den europäischen Seeverkehr. Darin werden die Formalitäten, die Schiffe beim Ein- und Auslaufen in EU-Häfen erledigen müssen, wesentlich vereinfacht und effizienter gestaltet.

"Heute brauchen Reeder und Schiffsbesatzungen zum Teil mehrere Stunden, um alle nötigen Informationen für die Behörden an Land zuammenzustellen, bevor sie in einen Hafen einlaufen: Crewlisten, Zollformalitäten, Gefahrengüter an Bord, Informationen für Gesundheitsbehörden etc. In Zukunft wird es einen festen Datensatz geben, der an allen Häfen abgefragt wird. Vor allem werden diese Daten auch im selben Format übermittelt, so dass Reeder nicht jedes Mal dieselben Informationen in unterschiedliche Formulare eintragen müssen.

Mit der neuen Verordnung zum Single-Window-Umfeld wird nicht nur der Bürokratiewahnsinn für Schiffe abgeschafft, sondern auch der Informationsfluss zwischen den Häfen und mit anderen relevanten Behörden verbessert. Insgesamt haben wir in diesem Mandat viel für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Häfen getan. Zu Beginn der Legislaturperiode wurde das lang blockierte Port Package beschlossen und kürzlich ein verbessertes System zur Handhabung von Schiffsmüll an Häfen."

Nach der heutigen Annahme des Trilogergebnisses im Europaparlament muss der Ministerrat in den nächsten Wochen noch zustimmen.

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