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Blinde Ablehnung dominiert weiter beim Thema Lang-LKW

Blinde Ablehnung dominiert weiter beim Thema Lang-LKW
Andrey Yurlov/Shutterstock.com

Brüssel |

Der Verkehrsausschuss hat heute im Europaparlament über die maximalen Abmessungen und Gewichte von LKWs im europäischen Straßenverkehr abgestimmt. Gestritten wurde vor allem über den Einsatz von LKWs, die größer oder schwerer sind, die sogenannten Lang-LKWs. Dazu Gesine Meißner, verkehrspolitische Sprecherin der Liberalen im Europaparlament:

"Mit dem Abstimmungsergebnis heute ist nichts verloren, aber auch nichts gewonnen worden. Überlange LKWs dürfen weiterhin nur innerhalb der Mitgliedstaaten fahren, die dies erlauben. Beim grenzüberschreitenden Verkehr herrscht weiter Unklarheit. Theoretisch müssen die Lang-LKWs heute an der finnisch-schwedischen Grenze geteilt und danach wieder zusammengesetzt werden, obwohl beide Länder diese LKWs zulassen. Eine unsinnige Vorstellung.

Ich bin enttäuscht, dass die blinde Ablehnung von längeren LKWs verhindert hat, solche Fahrten über die Grenze unmissverständlich zu erlauben. Wir sollten ohne ideologische Scheuklappen untersuchen, auf welchen Strecken und unter welchen Auflagen Lang-LKWs Sinn machen. Ein Lang-LKW fasst mehr Volumen und kann sinnvoll eingesetzt mehrere konventionelle LKWs ersetzen. Das spart Sprit und CO2-Emissionen. Wir machen die Schiene nicht wettbewerbsfähiger, indem wir Innovationen auf der Straße blockieren."

Der Richtlinienentwurf geht im April in Straßburg ins Plenum.

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