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Besserer Verbraucherschutz bei Lebensmitteln durch sichere Wasseraufbereitung

Besserer Verbraucherschutz bei Lebensmitteln durch sichere Wasseraufbereitung
iStock/RugliG

Brüssel |

Künftig sollen strenge Qualitätskriterien bei der Wiederaufbereitung von Abwasser für den Einsatz in der Landwirtschaft gelten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Mikroplastik im Abwasser.

Hier soll die Kommission harmonisierte Messmethoden erstellen. Mikroplastik gelangt beispielsweise durch Körperpflegemittel, Waschmittel oder Textilfasern in das Abwasser.

Gesine Meißner, Umwelt- und gesundheitspolitische Sprecherin und Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament begrüßt diesen Vorschlag: „Wasser ist knapp, insbesondere in Gebieten mit langen Trockenperioden. Viele Lebensmittel werden aus südlichen Ländern in unsere heimischen Supermärkte geliefert. Aber auch hierzulande sollte ressourcenschonend mit Wasser umgegangen werden. Es ist gut, dass die Wiederverwendung von Wasser in der Landwirtschaft vorangetrieben wird und dazu einheitliche Qualitätskriterien aufgestellt werden. Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass beispielsweise Tomaten aus Spanien auch in Zukunft nicht mit Mikroplastik, Keimen oder Bakterien verseucht sind.“

Der Vorschlag des Parlaments, der heute im Plenum verabschiedet wurde, muss nun mit dem Rat verhandelt werden. Dies ist allerdings nicht mehr während dieser Wahlperiode zu erwarten.

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