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Gesine Meißner zur Frauenquote

Gesine Meißner zur Frauenquote
Pedrosala/Shutterstock.com

Brüssel |

"Man" kann zu der Quote stehen wie man will – diese heute vorgelegte bringt auch nur für einige wenige Frauen etwas. Tatsache ist aber, dass Länder (wie Norwegen) mit gesetzlicher Quote für das "unterrepräsentierte" Geschlecht in kürzester Zeit nicht nur eine viel bessere Geschlechterbilanz in allen gesellschaftlichen Bereichen mit – bei Unternehmen – oft viel besseren Erfolgszahlen aufwiesen, sondern auch bessere Vereinbarkeitsvarianten und flexiblere Arbeitszeitmodelle für Väter und Mütter.

Statt nur gegen die Quote zu wettern sollte man die Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in leitenden Positionen angehen: Neubesetzung erfolgt idR durch Männer, und internationale Studien zeigen, dass immer gern mit Gleichgesinnten aus dem eigenen Umfeld besetzt wird.

So ändert sich nicht nur nie etwas, die Vorstandsgremien bleiben damit auch sehr uniform und gleichgeschaltet – ein Bremsklotz für Kreativität und Innovation. Wollen wir uns das wirklich leisten?

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