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Podiumsdiskussion beim Bundesverband der Arzneimittelhersteller

Brüssel |

Der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (B.A.H.) lud mich zu seiner Jahrestagung auf eine Podiumsdiskussion ein, die am 29. September 2016 in Berlin stattfand. Ich bin der Einladung sehr gern gefolgt, da mir die Interessen der vielen kleinen und mittleren Unternehmen der Branche bei den Verhandlungen zu Medizinprodukten sehr wichtig waren. Um genau diese ging es auf dem Podium.

Als federführende und einzige an diesem Dossier beteiligte deutsche Abgeordnete hat mich der B.A.H. gebeten, die Ergebnisse zu referieren sowie eine Vorausschau der nächsten Schritte zu geben. Besonders interessiert zeigten sich die fast 500 Mitglieder an der Regulierung der sogenannten 'stofflichen Medizinprodukte'. Das sind Produkte, die viele Menschen eher als Medikamente einordnen würden und nicht als Medizinprodukt. Beispiele hierfür wären Nasensprays, Sonnencremes oder Mittel gegen Blähungen, die keine pharmakologische, sondern eine physikalische Wirkung haben.

Die Kommission wollte, dass diese Produkte in die höchste Risikoklasse III, also auf gleicher Linie wie Herzschrittmacher oder Hüftgelenke, eingeordnet werden. Dies ist nicht nur aus meiner Sicht völlig überzogen und würde ungleich komplexere und langwierigere Genehmigungs- und Zulassungsverfahren erfordern. Dabei hat es in diesem Bereich bislang keine sicherheitsrelevanten Bedenken gegeben. In dem vor ein paar Monaten abgeschlossenen Trilog ist es uns erfreulicherweise gelungen, diese Produkte niedriger einzustufen.

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