70 Prozent aller Vorschriften für unseren Alltag stammen aus der EU
70 Prozent aller Vorschriften für unseren Alltag stammen aus der EU. Was in Brüssel oder Straßburg diskutiert wird, betrifft uns alle und muss daher zeitgleich - nicht erst zwei Jahre später bei der Umsetzung - auch zu Hause Thema sein. Um dies zu erreichen, bin ich 'Stark vor Ort' mit direkten Drähten aus Brüssel und Straßburg in meinen Wahlkreis, regelmäßigen Berichten über meine Arbeit und vielen persönlichen Gesprächen.
Liberale Politik steht für mehr Freiraum und weniger Verbote für Menschen, Forschung und den Mittelstand, der Arbeitsplätze und Wohlstand sichert. Inhalt meiner Arbeit als Europaabgeordnete ist es daher für mich, gemeinsam mit meinen 'Miteuropäern' Zukunftsstrategien zu entwickeln, aber jeweils für die Umsetzung die Ebene zu wählen, die den Betroffenen am besten helfen kann – und das ist in vielen Fällen die kommunale oder die Landesebene, ganz im Sinne der Subsidiarität.
Als Obfrau der ALDE im Ausschuss für Transport und Tourismus setze ich mich aktiv für Ausbau und Liberalisierung transeuropäischer Verkehrswege ein. Ein europaweit reibungslos funktionierendes Verkehrsnetz, bei dem Deutschland als Transitland eine wichtige Rolle spielt, ist zentrale Voraussetzung für den europäischen Binnenmarkt. Europäische Transportpolitik muss praxisbezogen sein. Natürlich wollen wir weniger Emissionen, weniger Verkehrstote und mehr Passagierrechte - aber ganz gleich ob Strasse, Schiene, Wasser oder Luft: der Verkehr muss fließen.
Besonderes Augenmerk lege ich als Vertreterin für Niedersachsen, Hamburg und Bremen auf die Meerespolitik, der auch mein erster Bericht gewidmet war.
Im Sozialausschuss geht es auf europäischer Ebene darum, im Dialog mit Parlamentariern aus anderen Ländern die Wirksamkeit unterschiedlicher Ansätze zu überprüfen und voneinander zu lernen. Bei sozialen Problemen kann den Menschen vor Ort meistens durch individuelle Lösungen viel besser geholfen werden als durch EU-weite Regelung. Wenn ich in einem anderen Mitgliedsstaat arbeite, muss europäisch geregelt sein, dass ich auch dort krankenversichert bin. Wenn ich arbeitslos bin, kann mir meine Kommune am besten einen Job vermitteln.
Als langjährige Frauenpolitikerin vertrete ich die FDP im Gleichstellungsausschuss. Und aufgrund meines Engagements von Jugend an in der Kirche und bei Amnesty international beteilige ich mich an den Menschenrechtsdebatten im Europaparlament und auch als Mitglied der EUROLAT-Delegation.
Ganz privat: Ich liebe Waldspaziergänge, den Wind an der Nordsee, musizieren und ein gutes Glas Wein am Kamin.



