Gesine Meißner, sozialpolitische Sprecherin der FDP im niedersächsischen Landtag und fünftplazierte für die Wahlen zum Europaparlament, und Jan-Christoph Oetjen, landwirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im niedersächsischen Landtag, nahmen an dem Gespräch teil. Für den Fall, dass Frau Meißner ins Europaparlament gewählt wird, will sie sich dort mit den Belangen der Bereiche Soziales und Landwirtschaft auseinandersetzen. Aus diesem Anlass hat sich die ISN mit Jan-Christoph Oetjen und Gesine Meißner auch über den aktuellen Stand der mexikanischen Grippe ausgetauscht.
„Der Ammoniakleitfaden in seiner aktuellen Form würde zu einem Baustopp von Schweineställen in Deutschland führen“, erklärt Andre Mahnken, Junge ISN-Sprecherteam. Christian Schulze Bremer, ISN-Vorstand ergänzt: „Die Nicht-Einführung des Ammoniakleitfadens würde ein kostenloses Konjunkturprogramm für die Bundesregierung bedeuten, weil dadurch weitere Baumaßnahmen im landwirtschaftlichen Bereich durchgeführt werden können.“ Der Ammoniakleitfaden behindere entwicklungs- und damit zukunftsfähige Betriebe darin, eine weitere Entfaltung fortzuführen. „Die Landwirte leben mit der Natur und arbeiten mit der Natur. Landwirte, die in den letzten Jahren Biotope geschaffen haben, werden jetzt durch den Ammoniakleitfaden bestrafft“, so Gesine Meißner. Und Jan-Christoph Oetjen fügt hinzu. „Es darf keine nationalen Sonderbedingungen für die deutschen Schweinehalter geben. Es müssen EU-weit einheitliche Regelungen angestrebt werden.“

„Der Ammoniakleitfaden in seiner aktuellen Form würde zu einem Baustopp von Schweineställen in Deutschland führen“, erklärt Andre Mahnken, Junge ISN-Sprecherteam. Christian Schulze Bremer, ISN-Vorstand ergänzt: „Die Nicht-Einführung des Ammoniakleitfadens würde ein kostenloses Konjunkturprogramm für die Bundesregierung bedeuten, weil dadurch weitere Baumaßnahmen im landwirtschaftlichen Bereich durchgeführt werden können.“ Der Ammoniakleitfaden behindere entwicklungs- und damit zukunftsfähige Betriebe darin, eine weitere Entfaltung fortzuführen. „Die Landwirte leben mit der Natur und arbeiten mit der Natur. Landwirte, die in den letzten Jahren Biotope geschaffen haben, werden jetzt durch den Ammoniakleitfaden bestrafft“, so Gesine Meißner. Und Jan-Christoph Oetjen fügt hinzu. „Es darf keine nationalen Sonderbedingungen für die deutschen Schweinehalter geben. Es müssen EU-weit einheitliche Regelungen angestrebt werden.“

Auch das Thema gentechnisch veränderte Futtermittel stand auf der Tagesordnung. ISN-Geschäftsführer, Detlef Breuer wies darauf hin, dass eine „Nulltoleranz“ nicht umsetzbar sei. Wenn in Deutschland keine GVO-Futtermittel mehr eingeführt werden dürfen, werde das Schweinefleisch in anderen Ländern günstiger produziert und dann nach Deutschland importiert, warnt Breuer. Jan-Christoph Oetjen sieht darin eine Politik auf Kosten der Landwirte und des Forschungsstandorts Deutschlands. Erst kürzlich wies der niedersächsische Landtag die niedersächsische Landesregierung in einem Schreiben auf die prekäre Situation hin, dass die Nachfrage der deutschen Veredlungswirtschaft nach proteinhaltigen Futtermitteln bereits ab dem Jahr 2009 nicht mehr gedeckt werden könne. Eine bedarfsgerechte Fütterung der Tiere wäre nicht mehr gewährleistet.
Und auch die Junge ISN sieht das problematisch:„Die aktuelle Forschung an der grünen Gentechnik wird nicht gestoppt werden. Wenn es in Deutschland nicht möglich ist, wird die Forschung in ein anderes Land gehen“, mahnt Daniel Stegen.





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